KLANGZEIT 2016 wird gefördert von

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,

LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe,

Kulturstiftung der Sparkasse Münster,

Ernst von Siemens Musikstiftung,

Stadt Münster

 

Veranstalter: Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.   

 

in Kooperation mit 

Kulturamt Münster, 

Theater Münster, 

Sinfonieorchester Münster, 

Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, 

Musikwissenschaftliches Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, 

Akademie Franz-Hitze-Haus und 

cuba-cultur  

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Jan Termath, Fabrizio Ventura 

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Bühnenmanagement: Lukas Oppermann

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

Sa. 20/02/2016 I 19:30 I Musikhochschule Münster, Ludgeriplatz 1
Szene NRW
Uraufführungen von José Maria Sánchez Verdú und Jörg-Peter Mittmann
Jörg-Peter Mittmann
Jörg-Peter Mittmann

Bernd Alois Zimmermann (1918-1970): Enchiridion II (1951) für Klavier1. Vigil / 2. Hora / 3. Ostinato /4. Matutin / 5. Imagination 

 

Karlheinz Stockhausen (1928-2007): Klavierstück IX (1954/1961) 

 

Günther Becker (1924-2007): Divertissement (1977) für Gitarre solo 

 

Jörg-Peter Mittmann (*1962): Sieben Strophen Heimat (UA) für Mezzosopran, Flöte, Violoncello und Gitarre 

 

 

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Bernd Alois Zimmermann: Konfigurationen I bis VIII (1956) für Klavier 

 

Manfred Trojahn (*1949): Berceuse (1980) für Klavier 

 

Manfred Trojahn:  Sonate (1989) für Gitarre solo 

 

José Maria Sánchez-Verdú (*1968): „Innere Stimme“ (Resonanz-Räume zu Rainer Maria Rilkes Duineser Elegien) (UA) für Mezzosopran, Flöte, Violoncello und Gitarre

 

 

Annette Kleine - Mezzosopran

Camilla Hoitenga - Flöte

Matias de Oliveira Pinto - Violoncello

Reinbert Evers - Gitarre

Clemens Rave - Klavier 

 

Jörg-Peter Mittmann: Sieben Strophen Heimat

In sieben unmittelbar verbundenen Klangbildern werden Facetten von Heimat, Vertrautheit und Entfremdung musikalisch beleuchtet. Liedhafte Reminiszenzen, aber auch scheinbar unbedeutende Geräusche und Klangsplitter fügen sich zu einer – natürlich – subjektiven Assoziationskette, die Alltag und Idealisierung, Eindringliches und Lyrisches miteinander verwebt.

 

 

José Maria Sánchez Verdú:  Innere Stimme (Resonanzräume zu Rilkes Duineser Elegien)

Es besteht aus verschiedenen Teilen, die als eine Art "Resonanz" der Duiniser Elegien von Rilke agieren: wie akustische Räumen für oder nach einer Lektüre. Innere Stimme stellt die Resonanz der Gedichten dar, und gleichzeitig öffnet die Verbindung mit Schumanns Anmerkung von "Innere Stimme" (eine virtuelle Stimme, die auf den Klavier nicht gespielt wird - "Humoreske" op. 20).