KLANGZEIT 2014 wurde gefördert von Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung NRW, Schweizer Kulturstiftung proHelvetia

 

Veranstalter:

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt Münster, Theater Münster, Sinfonieorchester Münster, Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, Musikwissenschaftliches Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Akademie Franz-Hitze-Haus und cuba-cultur 

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Fabrizio Ventura

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Bühnenmanagement: Peter Kersting

Promotion: Pro Classics

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

Mo. 20/01/2014 I 10:00 I cuba-cultur, Achtermannstraße 12
once upon a time
Videoarbeit von Anke Gollub
Anke Gollub
Anke Gollub

Anke Gollub: once upon a time
cuba, Achtermannstr. 12

Videoprojektion 19. Januar bis Sonntag 16. Februar

Mo. – Fr. 10–21 Uhr und bei Veranstaltungen


Anke Gollubs Videoarbeit „once upon a time“ entstand 2011 als Resultat einer Performance anlässlich eines Künstleraustauschs mit der Münsteraner Partnerstadt Rischon LeZion in Israel. Die thematischen Linien dieser Arbeit sind die jüngere deutsche Geschichte und der Begriff Heimat. Dabei fließen biografische Erfahrungen der 1968 in Thüringen geborenen Künstlerin ein. 1989 hatte sie an den Leipziger Montagsdemonstrationen teilgenommen und die friedliche Revolution hautnah miterlebt. „Mein Blick auf Heimat ist ein gebrochener. Für mich ist entscheidend, dass die Diktatur vom Volk abgeschafft werden konnte. Natürlich vergesse ich nicht die Rolle von Herrn Gorbatschow und anderen.
Dass aber der Schießbefehl, der im Oktober 1989 für Leipzig beschlossen war, nicht umgesetzt wurde, grenzt für mich immer noch an ein Wunder. So kann es mit einer alten Heimat gehen. Sie hat mich geprägt und ich bin froh, dass es sie so nicht mehr gibt.“
Die Videoarbeit von Anke Gollub soll daran erinnern, dass Geschichte, und im speziellen die neuere deutsche Geschichte, eine von Menschen erarbeitete ist und dass sie auch weiterhin gestaltet werden will.



Eintritt frei