KLANGZEIT 2014 wurde gefördert von Kulturstiftung des Bundes, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturstiftung NRW, Schweizer Kulturstiftung proHelvetia

 

Veranstalter:

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt Münster, Theater Münster, Sinfonieorchester Münster, Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, Musikwissenschaftliches Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Akademie Franz-Hitze-Haus und cuba-cultur 

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Fabrizio Ventura

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Bühnenmanagement: Peter Kersting

Promotion: Pro Classics

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

So. 19/01/2014 I 17:00 I Stadthausgalerie, Rathaus-Innenhof
Polis. Istanbul - Kairo - Jerusalem - Beirut
Klanginstallation von Oliver Schneller

ERÖFFNUNG KLANGZEIT 2014

Installation (bis Sonntag 16. Februar)
Stadthausgalerie, Rathaus-Innenhof
Di. – Fr. 16 – 20 Uhr | Sa. & So. 12 – 16 Uhr

11 Uhr in Kairo, 11 Uhr in Beirut, 11 Uhr in Jerusalem und 11 Uhr in Istanbul – die achtkanalige Klanginstallation befördert einen gleichzeitig an vier verschiedene Orte. Urbane und kulturelle Klangidentitäten, die Wirkung von architektonischen und geografischen Gegebenheiten auf die akustische Landschaft von Städten, der Ruf des Muezzins, das Läuten von Kirchenglocken oder der Gesang aus einer nahegelegenen Talmud Schule fließen ineinander.

Oliver Schneller schuf die Installation eigens für die von Almut Bruckstein kuratierte Ausstellung „Taswir – Islamische Bildwelten und Moderne“ im Berliner Gropiusbau (November 2009 bis Januar 2010). Ausgangspunkt waren die klassischen Stadtansichten Bagdads, der arabischen Metropole, die einst den Namen Madinat as Salam (Stadt des Friedens) trug.

Der 1966 in Köln geborene Komponist und Saxophonist Oliver Schneller wuchs im Sudan, in Belgien und auf den Philippinen auf. Er studierte Komposition am New England Conservatory in Boston. An der City University of New York leitete er das Electronic Music Studio und promovierte im Fach Komposition an der Columbia University New York, wo er als Assistent von Tristan Murail arbeitete. In Berlin kuratierte Oliver Schneller das Festival Tracing Migrations mit zeitgenössischer Musik junger arabischer Komponisten. Er war Stipendiat der Villa Massimo in Rom und erhielt 2010 den Komponistenpreis der Ernst von Siemens Musik-stiftung. Oliver Schneller, dessen Werke von namhaften Ensembles und Orchestern aufgeführt werden, interessiert sich heute vor allem für interkulturelle und interdisziplinäre Musikprojekte. Er ist Professor für Komposition an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

www.oliverschneller.net