KLANGZEIT 2012 wurde gefördert von
LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe,

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,

Kunststiftung NRW

 

Veranstalter: 

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt der Stadt Münster, 

Städtische Bühnen Münster, 

Sinfonieorchester Münster, 

Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster,

cuba-cultur 

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Fabrizio Ventura

Mitarbeit: Thomas Beimel, Dr. Jens Ponath

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Promotion: Pro Classics

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

 

 

Do. 08/03/2012 I 20:00 I Städt. Bühnen Münster, Kleines Haus,
Compania
Osvaldo Golijov, © Boosey & Hawkes, New York
Osvaldo Golijov, © Boosey & Hawkes, New York

Programm

Osvaldo Golijov
Tenebrae. Für Streichquartett

Enrico Chapela
S.O.S. Für Klarinette, Flöte, Klavier und Streichtrio

Arnold Schönberg
Pierrot lunaire. Dreimal sieben Gedichte op. 21



Am Donnerstag, den 8. März, ist KlangZeit für eine Veranstaltung der COMPANIA. Das Ensemble für Neue Musik der Städtischen Bühnen Münster bringt im Kleinen Haus seines Stammsitzes zunächst das Streichquartett »Tenebrae« von Osvaldo Golijov zur Aufführung, der 1960 im argentinische Plata geboren wurde und eine Jugend verlebte, die durch klassische Kammermusik, Klezmer und Astor Piazzollas »tango nuevo« geprägt war. Nachdem er Klavier am örtlichen Konservatorium und Komposition bei Gerardo Gandini studiert hatte, ging er 1983 nach Israel, wo er an der Rubin Academy in Jerusalem studierte und sich in die gegensätzlichen Musiktraditionen dieser Stadt vertiefte.
Annette Kleine
Nach seinem Quartett spielt COMPANIA das S.O.S. für Klarinette, Flöte, Klavier und Streichtrio des mexikanischen Komponisten und Gitarristen Enrico Chapela. Charakteristisch für die Werke des 1947 geborenen Musikers ist eine Kombination von Rock, Jazz und lateinamerikanischer Tradition mit klassisch-seriellen Techniken, die oft spielerisch eingesetzt werden.
Nach der Pause kommt es dann mit Arnold Schönbergs Pierrot lunaire op. 21 zu einem massiven Stilwechsel. Das epochale Melodram, das der »Neutöner« vor genau einhundert Jahren in Berlin komponierte, steht bis heute auf einem ganz eigenen Blatt der Musikgeschichte, da fast alle ähnlichen Unternehmungen jüngeren Datums doch kaum leserliche Randnotizen waren. Bei der Aufführung im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen übernimmt Annette Kleine die Rezitation der dreimal sieben Gedichte über den mondsüchtigen Pierrot.

 
Mitwirkende

Annette Kleine – Rezitation
COMPANIA Ensemble für Neue Musik