KLANGZEIT 2012 wurde gefördert von
LWL-Kulturstiftung Westfalen-Lippe,

Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,

Kunststiftung NRW

 

Veranstalter: 

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt der Stadt Münster, 

Städtische Bühnen Münster, 

Sinfonieorchester Münster, 

Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster,

cuba-cultur 

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt, Fabrizio Ventura

Mitarbeit: Thomas Beimel, Dr. Jens Ponath

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Promotion: Pro Classics

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

 

 

Do. 01/03/2012 I 20:00 I Städt. Bühnen Münster, Kleines Haus
Para America Magica
Konzertabend mit vier Ensembles und einem Solisten
Stephan Froleyks’ „Geschweifte Tuba“
Stephan Froleyks’ „Geschweifte Tuba“

Programm

Chico Mello
debaixo da noite für 2 vibrafone, 2 Marimbas und 2 x Perkussion (Uraufführung | Kompositionsauftrag der GNM Münster)

Jan Bernad
Three Sounds

Heitor Villa Lobos
Rudepoema

Alberto Ginastera
Cantata para america Magica« (1960) for dramatic soprano & percussion orchestra


Dem Ursprung der Musik auf der Spur: Gesang und Rhythmus stehen im Mittelpunkt des KlangZeit Konzertes, das am 1. März im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen ganz aktuelle Kompositionen mit zwei Klassikern des 20. Jahrhunderts verbindet.

Der Brasilianer Chico Mello ist ein Wanderer zwischen den Welten. Feste »Sitzplätze« sind ihm ein Greuel, weshalb er nicht allein seit Jahren zwischen Berlin und Rio de Janeiro pendelt, sondern auch künstlerisch von einer unbändigen Lust am Perspektivwechsel geprägt ist. Seine Werke erklangen bereits bei den Donaueschinger Musiktagen, den Inventionen Berlin, Musica Viva München und dem Festival International de Musique Electroacoustique de Bourges in Frankreich. Beim KlangZeitFestival Münster hebt Chico Mello nun ein neues Werk für Schlagzeugensemble aus der Taufe, das die GNM in Auftrag gegeben hat.


Ensemble I.S.T.M. im WEB

In Stephan Froleyks Auftritt mit dem Ensemble der »International School of Traditional Music« aus dem polnischen Lublin werden traditionelle Gesangstechniken und selbstkonstruierte Klangerzeuger zusammengeführt. Gemeinsam erkunden sie mit »Three Sounds« was der Klang in den archaischen Kulturen zu bedeuten hatte und wozu er diente: Immerhin haben in Lateinamerika die ältesten Kulturen der Erde ihr Zuhause ...


Mit dem kolossalen Klavierstück Rudepoema stellt der Münsteraner Pianist Clemens Rave dann den Brasilianer Heitor Villa Lobos (1889 1959) vor, der bei seinen Abenteuerreisen die außerordentliche musikalische Vielfalt seines riesigen Landes aus erster Hand erfuhr und Neue Musik werden ließ.

Mit Alberto Ginastera (1916 83) geht es abschließend nach Argentinien. Die Cantata para america Magica für Sopran und Schlagzeugensemble wird von Christine Graham und dem Klangwerk Münster unter Leitung von Susanne Blumenthal, der neuen Dirigentin des Studentenorchesters Münster, aufgeführt.

 
Mitwirkende

Stephan Froleyks – Saitenwanne & Geschweifte Tuba
Ensemble der International School of Traditional Music aus Lublin: Anastazja Bernad, Zofia Bernad, Maria Bikont, Magdalena Jakubowska, Monika Mamińska–Domagalska, Olga Kozieł, Hanna Linkowska, Magdalena Flak – Gesang

Leitung:Jan Bernad


Clemens Rave – Klavier


Christine Graham – Sopran
&
Jisun Yun & Sukyoung Kim – Klavier
Klangwerk Münster:
Kevin Bätzel, Silke Büscherhoff, Tobias Götzinger, Juliane Geisler, Sebastian Gokus, Yannick Günther, David Höing, Christoph Jama, Peter-Paul Kannengießer, Edgar Kerst, Jeong-Hyeon Kim, Jasper Ubben, Moritz Wilking – Schlagzeug

Leitung: Susanne Blumenthal