KLANGZEIT 2006 wurde gefördert von
Kunststiftung NRW, 

Kulturamt der Stadt Münster, 

Staatskanzlei des Landes NRW, 

Kulturbüro Münsterland, 

Spardabank Münster, 

Kulturstiftung der Provinzialversicherung, 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe

 

Veranstalter: 

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt der Stadt Münster, 

Städtische Bühnen Münster, 

Sinfonieorchester Münster, 

Musikhochschule in der Westfälischen Wilhelmsuniversität Münster, 

cuba-cultur, 

November-Music

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt

 

Organisation: cuba–cultur, Münster

Festivalbüro: Erhard Hirt

Promotion: Pro Classics

Kommunikationsdesign: Thorsten Stapel

 






Ausserdem im Rahmen des Festivals:
DI·24.OKT 13.00–20.00 Uhr & MI·25.OKT 10.00–20.00 Uhr 
Musikhochschule Münster, Ludgeriplatz 1 
Improvisationsworkshop mit Malcolm Goldstein 
Anmeldung: 0251 48233-69 oder info.mhs@uni-muenster.de

Festivalüberblick 2006

Das KLANGZEIT-Festival setzte im Oktober 2006 einen Fokus auf künstlerische Grenzgänge, die vor dem Hintergrund multiethnischer kultureller Prägung noch am engsten mit geographischen Grenzziehungen zu tun haben, die aber auch zwischen einzelnen Stilen und Genres stattfinden.
Hervorgehoben wurde weniger das Globale als vielmehr das Spezifische und Individuelle, das aus Grenzüberschreitungen, Vermischungen und Amalgamisierungen hervorgeht.  


Dabei machte sich KLANGZEIT 2006 auf zu einer Wanderung durch die Grenzgebiete heutiger Musik, erklomm deren Gipfel, genoss weite Ausblicke und spannte Brücken über die heutige Musiklandschaft:

Von Werken prominenter Grenzgänger der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (Schönberg, Webern und Scelsi) über Fluxus (Y. Klein, C. Cardew, H. Skempton), Kompositions- und Projektaufträgen an zeitgenössische KomponistInnen wie Wenchen Qin (CH), Shih (CH/A), Georg Hajdu, Ulrich Krieger (D), Mayke Nass (NL) u.a., bis hin zu Weltmusik-Projekten mit Rohan de Sarram und Rajesh Mehta, sowie einer Hommage an den einige Jahre zuvor verstorbenen Free-Jazz-Kontrabassisten und Vater des global village–Projektes, Peter Kowald. 


Einige künstlerische Vorhaben entwickelte KLANGZEIT 2006 grenzgängerisch im engen Verbund mit dem Niederländischen Festival November-Music. Im Sinne der Förderung der jungen Musikszene in der Region erarbeitete ein Workshop-Ensemble ein Programm unter der Leitung von Prof. Stephan Froleyks, das später auch in den Niederlanden zur Aufführung kam.