KLANGZEIT 2002 wurde gefördert von

Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen,

Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW

 

Veranstalter: 

Gesellschaft für Neue Musik Münster e.V.  

 

in Kooperation mit 

Kulturamt der Stadt Münster,
Akademie Franz Hitze Haus,
Hochschule für Musik Detmold, Abt. Münster,
cuba-cultur

 

Programm: Reinbert Evers, Stephan Froleyks, Erhard Hirt

Festivalüberblick 2002

Beim Schlagzeug sind die Faktoren Klang und Zeit untrennbar verbunden, denn in den vielfältigen Schlagzeugklängen materialisiert sich die Zeit und wird als solche überhaupt wahrnehmbar. Perkussion – geprägt durch ein nahezu intimes Verhältnis des Musizierenden zum Instrument, stellt das Spiel des Schlagzeugers immer auch den archaischen Versuch dar, die Seele eines Gegenstands hörbar zu machen, sie aus dem Verborgenen hervorzulocken. Dieses enge Wechselspiel von Klang, Instrument und Rhythmus war Ausgangspunkt der KLANGZEIT 2002, die mit zehn Uraufführungen ebenso interessante wie richtungweisende Musiker präsentierte.

 

Neben Klassikern der modernen Musik wie Vareses „Ionisation“ und Antheils „Ballet Mécanique“ erklangen Schlagzeugmusiken aus Korea, indonesisches Gamelan, Steinskulpturen von Klaus Feßmann, Maultrommelmusik mit Anton Bruhin, Improvisationen von Günter „Baby“ Sommer und Georg Katzer, Auftragskompositionen von Jens Brand, Sidney Corbett, Erhard Hirt, Jo Kondo, Roberto Morales und Melvyn Poore, aufgeführt vom Berliner Ensemble Zeitkratzer, dem Ensemble WireWorks, Mircea Ardeleanu und weiteren Solisten.